Finally

Endlich gehts wieder los. Doch, ich muss schon sagen, dass ich mich auf das neue Semester gefreut habe. Eigentlich ist unsere Klasse geschrumpft, da wir einige schmerzliche Verluste hinnehmen mussten. Da wir nun aber mit dem 3. Jahrgang zusammen Unterricht haben, so ist die Klasse, zumindest gefühlsmässig doch noch gewachsen. Vieles ist neu, neue Fächer wie zum Beispiel Religionspädagogik oder der neue Klassenraum. Neu ist auch mein Arbeitsgebiet. Dazu muss ich sagen, dass ich das letzte Jahr in der BIbliothek gearbeitet habe und ich mich dort schon gewissermaßen artfremd gefühlt habe. Nachdem ich mich mal vorsichtig nachgeahkkt habe, ob ich den mein Arbeitsgebiet nochmal wechseln dürfte, bin ich nun in meinem Wunschgebiet, nämlich der Schreinerei…tadaaaa. Ich freu mich riesig über den neuen Job, weil ich darin sicher noch viel neues lernen kann, ich aber gleichzeitig eben auch das gelernte meiner Tischlerausbildung erhalten kann. Gestern hatte ich auch noch einieg tolle Erlebnisse, angefangen von der richtig heftigen Predigt im Gottesdienst über den barmherzige Samariter, hat mich echt richtig geflashed, der richtig geilen Rapperformance der fantastischen Vierten (”und wenn wir fallen hebt er uns wieder auf” anstelle von “bevor wir fallen, fallen wir lieber auf” aus MfG und Zitat Br. Helmut: “Da kommt man ja schon beim zuschauen ausser Atem”… legendär), dre Andacht von Br.Manfred und einer Diskussion über die Bibelstelle Prediger 3,16 bei den Jesusfreaks. Alles eines voller Sonntag und ein “neuer” Montag. Die Leute vom 1. Jahrgang haben wir mit Kalendern begrüsst und einem Schriftzug: Meine Zeit steht in deinen Händen. Als ich heute die ganzen Termine, die schon fest stehen in meinen Kalender eingetragen habe, ist mir dass wieder in den Sinn gekommen. Es passieren so viele Dinge und so vieles was man festhalten möchte und wo man keine Zeit mehr hat, dass zu verarbeiten oder los zu lassen. Ich denke immer, das so vieles noch ungeklärt ist und das ich vieles verpasst habe, Gelegenheiten versäumt habe, von denen ich nicht weiss ob sie wieder kommen. Wenn wir davon reden, dass Gott unsere Zeit in der Hand hat, dann reduziert man das oft auf ein göttliches Zeitmanagment. Ja er weiss bestimmt wann die Dinge in Zukunft dran sind. Ich denke aber das der Psalmschreiber viel mehr noch meine gesamte Zeit hier auf Erden meint. Jede Minute. Die kommenden, aber auch ganz besonders die vergangenen. Ich bin mir sicher, dass es Gelegenheiten gibt, die ich versäumt habe, und Chancen, die ich ausgelassen habe, Gott aber genauso auch die vergangene Zeit in seiner Hand hat und somit auch die Kontrolle hat über jedes einzelne Versäumnis und das macht mich ruhig, geduldig und gelassen.

Meine Zeit steht in Deinen Händen.
Nun kann ich ruhig sein, ruhig sein in Dir.
Du gibst Geborgenheit,
Du kannst alles wenden.
Gib mir ein festes Herz,
mach es fest in Dir.

Über den Author:

Benjamin ist Student im 2. Studienjahr und leidenschaftlicher Blogger. Besucht seinen Blog unter bakis.zungu.net

Reine Verschwendung

Wir als 2. Jahrgang hatten heute unseren Stillen Tag und ich habe die Zeit sehr genossen um zu relaxen, spazieren zu gehen, auf einer netten Bank zu sitzen, zu lesen, zu beten und Musik zu hören. Dabei habe ich heute nochmal über meinen Urlaub nachgedacht und was mir gerade eben so wichtig ist. Heute Nachmittag habe ich dann etwas von Oswald Chambers gelesen und eine Liste erstellt mit den Dinge, die ich mir für die letzten Monate 2009 vorgenommen habe. Das waren so banale DInge wie zum Beispiel noch öfters Zahnseide zu benutzen, aber auch mein Vorhaben pro Semester ein oder zwei Bücher zu lesen, die man als Weltliteratur bezeichnen kann, a la Tom Sawyer oder Moby Dick. Ein Satz, der mich beim Lesen heute MIttag besonders herausgefordert hat war folgender:

“Es ist nun an der Zeit … zu verschwenden was wir empfangen haben.” Oswald Chambers

Foto 224
Mohri und ich posen mit meinen neuen Brillen

Über den Author:

Benjamin ist Student im 2. Studienjahr und leidenschaftlicher Blogger. Besucht seinen Blog unter bakis.zungu.net