Yes, der Frühling kommt

So langsam wird es ja auch Zeit…

Die Sonne scheint und man muss nicht mehr voll eingepackt aus der WG zum LZA laufen. Inzwischen reicht ein Pulli oder ne offene Jacken. Das ist schön und weckt meine Vorfreude auf die kommenden Wochen und Monate. Insgeheim hoffe ich, dass der Sommer so sonnig wird, wie der Winter schneereich. Das wäre toll. Pläne für den Sommer habe ich mal noch zur Seite gestellt, aber so wie es aussieht werde ich dieses Jahr mal im Lande bleiben. Vielleicht ergibt sich noch spontan etwas. Wie letztes Jahr hätte ich Lust auf ein Reggae Festival o.ä. mal schauen ob es dieses Jahr etwas wird. Ansonsten bin ich grad superbeschäftig mit den Vorbereitungen au f die ESMACON. Diese Woche bin ich jeden Abend in nem Jugendkreis und am Samstag bin ich beim Landesverbandstreffen. Es steht also einiges an und erklärt vielleicht, warum ich in letzter Zeit nicht mehr so zum schreiben komme. In letzter Zeit läuft auf meinem Ipod hauptsächlich Xavier Rudd, was die Freude auf den Sommer noch erhöht. Let me Be

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Benjamin ist Student im 2. Studienjahr und leidenschaftlicher Blogger. Besucht seinen Blog unter bakis.zungu.net

Hundemüde …

Heut war also die Kommunitätsfeier. Heute Abend waren dann hier wahrscheinlich auch die meisten nicht gerade unglücklich, dass alles vorbei ist. Es war zwar echt schön und hat Spaß gemacht, aber es ist ganz schön anstrengend bis dann alles vollends aufgeräumt ist und auch noch alles ausgewertet wurde.

Aber trotz der Anstrengung hat es unheimlich viel Spaß gemacht, das Kinderprogramm. Wir hatten immer so rund 40 Kinder und haben mit denen was zu Hiob gemacht. Außerdem haben wir viel gespielt und gemalt. Es war klasse.

Ein weiterer positiver Effekt war, dass einige von meinem Jahresteam da waren. Das hat mich sehr gefreut und es war einfach wunderbar, die mal wieder zu sehen.

So dann gute Nacht mal, ich bin hundemüde …

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Johannes ist gerade Student am Theologischen Seminar in Adelshofen, wo er auch seinen Zivildienst abgeleistet hat.

Spätzle mit Soß ….

Das und vieles anderes gab es am Montag Abend bei der Hausgemeinschaftsfeier. Bei der Hausgemeinschaftsfeier werden alle LZAler von der Kommunität eingeladen. Weil die feiern jetzt gerade ihren Geburtstag. Einmal intern, letzten Sonntag, und dann öffentlich am 22.11.. Herzliche EInladung übrigens an alle. Morgens um 10 Uhr gehts los.

Gut, nach diesem Werbeblock wieder zurück zur HG- Feier. Es gab wirklich ein reichhaltiges Buffet mit vielen guten und leckeren Sachen, wie geräucherter Fisch, Heringsalat, Mozzarella-Tomate, … . Die Kommunität hat uns richtig verwöhnt und die Brüder haben uns bedient.

Danach war dann noch Programm. Das drehte sich dieses Jahr um die Sr. Sonja. Die ist nämlich jetzt erst eingekleidet worden. Da haben wir allerhand wissenswertes über sie erfahren und einiige Spiele zu ihr gemacht. Sie hat dann noch von ihrer Berufung in die Kommunität erzählt.

Nach dem Bruder Heinz noch aus seinem Leben erzählt hat, der jetzt 40 Jahre in der Kommi ist, das war sehr interessant und auch echt lustig, gab es dann das Nachtmahl – Eis. Was dem wunderschönen Abend einen tollen Abschluss verleihte.

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jumee churchnight und sprachgewirr

Ich war mal wieder superaufgeregt, wie eigentlich vor jeder Botschaft die ich halten kann. Alles in allem lief es glaube ich ganz gut, zumindest habe ich alles gesagt, was ich mir im Vorfeld vorgenommen hab zu sagen. Die ersten Minuten waren echt komisch, weil ich irgendwie alle so trancemäßig erlebt hab. Ohne gross zu überlegen, war der erste Teil meiner Message schon vorbei, wie im Flug halt.

Sowohl die Vorbereitung, als auch das halten haben mir sehr viel Freude bereitet, da das Auseinandersetzen mit Luther und dem Römerbiref  sehr interessant war. Am liebsten würde ich da noch viel tiefer einsteigen. Echt krass, wie dieser Brief das denken Luthers verändert hat, und welche Kraft im Wort Gottes steckt. Das Feedback war eigenlich auch gut, allerdings weiß ich nicht, welche Aussagekraft das hat.

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Church Night …

Ja das hatten wir heute im LZA. Das JuMee (Jugendmissionsmeeting), das es hier lange Zeit gab ist ein bisschen umstrukturiert worden und ist dieses Jahr zum ersten Mal in Verbindung mit der sogenannten Church Night durchgeführt worden. Das ist am 31.10. jedes Jahr ein kontra Veranstaltung zu den ganzen Halloween Veranstaltungen und um einfach den Reformationstag und dessen Bedeutung wieder neu aufleben zu lassen. (Übrigens eine Erfindung des Jugendwerks Württemberg ;-) ).

Da hatten wir heut ein recht großes Theaterstück, bei dem ich auf der Bühne mir das Lachen nicht verkneifen konnte. Richtig Bitter. Und dann hat Ben eine Predigt zu einigen Elementen des Römerbriefes  gehalten, die war echt gesegnet und tat gut. Er ging vor allem auf das Thema dieses Abends ein, nämlich „Gnade vor Recht“.

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Seminar- und Studientag …

genau das hatten wir heute.

Es war em. Prof. Dr. theol. Seitz da und hat uns was über „geistliches Leben und Dienen“ erzählt. Dabei ging er vor allem auf die Kirche im Zusammenhang mit der säkularen Welt ein und im zweiten Teil dann auf das geistliche Leben von uns Christen ein.

War inhaltlich echt interessant. Vor allem der zweite Teil. War ein schöner Seminartag, von dem man viel mitnehmen kann.

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Finally

Endlich gehts wieder los. Doch, ich muss schon sagen, dass ich mich auf das neue Semester gefreut habe. Eigentlich ist unsere Klasse geschrumpft, da wir einige schmerzliche Verluste hinnehmen mussten. Da wir nun aber mit dem 3. Jahrgang zusammen Unterricht haben, so ist die Klasse, zumindest gefühlsmässig doch noch gewachsen. Vieles ist neu, neue Fächer wie zum Beispiel Religionspädagogik oder der neue Klassenraum. Neu ist auch mein Arbeitsgebiet. Dazu muss ich sagen, dass ich das letzte Jahr in der BIbliothek gearbeitet habe und ich mich dort schon gewissermaßen artfremd gefühlt habe. Nachdem ich mich mal vorsichtig nachgeahkkt habe, ob ich den mein Arbeitsgebiet nochmal wechseln dürfte, bin ich nun in meinem Wunschgebiet, nämlich der Schreinerei…tadaaaa. Ich freu mich riesig über den neuen Job, weil ich darin sicher noch viel neues lernen kann, ich aber gleichzeitig eben auch das gelernte meiner Tischlerausbildung erhalten kann. Gestern hatte ich auch noch einieg tolle Erlebnisse, angefangen von der richtig heftigen Predigt im Gottesdienst über den barmherzige Samariter, hat mich echt richtig geflashed, der richtig geilen Rapperformance der fantastischen Vierten (”und wenn wir fallen hebt er uns wieder auf” anstelle von “bevor wir fallen, fallen wir lieber auf” aus MfG und Zitat Br. Helmut: “Da kommt man ja schon beim zuschauen ausser Atem”… legendär), dre Andacht von Br.Manfred und einer Diskussion über die Bibelstelle Prediger 3,16 bei den Jesusfreaks. Alles eines voller Sonntag und ein “neuer” Montag. Die Leute vom 1. Jahrgang haben wir mit Kalendern begrüsst und einem Schriftzug: Meine Zeit steht in deinen Händen. Als ich heute die ganzen Termine, die schon fest stehen in meinen Kalender eingetragen habe, ist mir dass wieder in den Sinn gekommen. Es passieren so viele Dinge und so vieles was man festhalten möchte und wo man keine Zeit mehr hat, dass zu verarbeiten oder los zu lassen. Ich denke immer, das so vieles noch ungeklärt ist und das ich vieles verpasst habe, Gelegenheiten versäumt habe, von denen ich nicht weiss ob sie wieder kommen. Wenn wir davon reden, dass Gott unsere Zeit in der Hand hat, dann reduziert man das oft auf ein göttliches Zeitmanagment. Ja er weiss bestimmt wann die Dinge in Zukunft dran sind. Ich denke aber das der Psalmschreiber viel mehr noch meine gesamte Zeit hier auf Erden meint. Jede Minute. Die kommenden, aber auch ganz besonders die vergangenen. Ich bin mir sicher, dass es Gelegenheiten gibt, die ich versäumt habe, und Chancen, die ich ausgelassen habe, Gott aber genauso auch die vergangene Zeit in seiner Hand hat und somit auch die Kontrolle hat über jedes einzelne Versäumnis und das macht mich ruhig, geduldig und gelassen.

Meine Zeit steht in Deinen Händen.
Nun kann ich ruhig sein, ruhig sein in Dir.
Du gibst Geborgenheit,
Du kannst alles wenden.
Gib mir ein festes Herz,
mach es fest in Dir.

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Reine Verschwendung

Wir als 2. Jahrgang hatten heute unseren Stillen Tag und ich habe die Zeit sehr genossen um zu relaxen, spazieren zu gehen, auf einer netten Bank zu sitzen, zu lesen, zu beten und Musik zu hören. Dabei habe ich heute nochmal über meinen Urlaub nachgedacht und was mir gerade eben so wichtig ist. Heute Nachmittag habe ich dann etwas von Oswald Chambers gelesen und eine Liste erstellt mit den Dinge, die ich mir für die letzten Monate 2009 vorgenommen habe. Das waren so banale DInge wie zum Beispiel noch öfters Zahnseide zu benutzen, aber auch mein Vorhaben pro Semester ein oder zwei Bücher zu lesen, die man als Weltliteratur bezeichnen kann, a la Tom Sawyer oder Moby Dick. Ein Satz, der mich beim Lesen heute MIttag besonders herausgefordert hat war folgender:

“Es ist nun an der Zeit … zu verschwenden was wir empfangen haben.” Oswald Chambers

Foto 224
Mohri und ich posen mit meinen neuen Brillen

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Not for the applause

Auf der SLS hab ich ne Bibelarbeit gehalten zum Text aus Römer 13 über die Obrigkeit. Das Thema war nicht einfach und hat mich persönlich herausgefordert. über die Vorbereitung hinweg haben sich auch für mich neue Erkenntnisse ergeben. Leider ist das Thema zu umfassend für eine Stunde und ich hätte gerne noch weiter gesprchen und noch mehr Themen angekratz. Für die Bibelarbeit hab ich gute Resonanzen bekommen und auch einige kritische Nachfragen. Selten sage ich, dass der Weg das Ziel. In diesem Fall ist es aber durchaus angebracht. Solange junge Menschen Systeme und Tendenzen kritisch hinterfragen und im Lichte der Bibel betrachten, und jeder in seinem Bereich tätig wird, ist der Verantwortung genüge getan. Den perfekten Staat und das perfekte Land, das Herschaftssystem und die perfekten Wahlen wird es nie geben, weil der Mensch unperfekt ist, jedoch ist es Gott der jeden König einsetzt und absetzt und allem seine Zeit gibt. Er hält die Fäden der Geschichte in seiner Hand.

Alles in allem hatte ich richtig Spass, sowohl in der Vorbereitung, als auch im Halten.

System Audio 20090813 1149

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