Mit uns verbunden

Aus der evangelischen Kirchengemeinde Adelshofen ist das Lebenszentrum durch eine Erweckung im Jahr 1955 entstanden. Das Zentrum ist gewachsen und "auf den Berg" gezogen. Die herzliche Verbindung zur Gemeinde aber bleibt bestehen. Wir verstehen uns als Teil der Kirchengemeinde und bringen uns gerne nach Kräften und Anfragen ein. Einige Kommunitätsgeschwister halten z.B. Gottesdienste.

Wilhelm und Barbara Faix

Seit fast 30 Jahren lehrt Wilhelm Faix am Theologischen Seminar. Trotz nominellem "Ruhestand" bleibt er unermüdlich dran: Hermeneutik, Psychologie und Pädagogik  sind seine Fächer. Originalton Faix: "Mein Anliegen ist eine gründliche, wissenschaftlich fundierte Erarbeitung und Darbietung der Fächerinhalte, bei gleichzeitiger Praxisnähe und dem Gebet, dass die Studierenden auch persönlich angesprochen werden." Zum Thema 'Pädagogik' ist er auch ein gefragter Redner Land auf, Land ab.

Barbara, seine Frau, ist nun - nach Jahren als Geschäftsfrau der gut besuchten Bücherstube 'Dynamis' in Eppingen - wieder Hausfrau.

Als Ehepaar nehmen beide auch viele Anfragen im Bereich der Eheseelsorge wahr. Sie haben drei erwachsene Kinder.

Dr. Manfred und Irmgard Baumert

Dr. Manfred Baumert ist seit über 20 Jahren Dozent für Neues Testament, Schulleiter des Theologischen Seminars Adelshofen und verantwortet zudem das Akademische Aufbaustudium. Seine Frau Irmgard arbeitet im Sekretariat des Akademischen Aufbaustudiums.

Martin und Renate Hauber

Mit viel Umsicht und einem weiten Herzen für die Anliegen der Menschen setzt sich unser technischer Leiter Martin Hauber ein. Da gibt es viel zu organisieren, Waren zu bestellen, Jahresteamler in die Arbeit einzuweisen oder Veranstaltungen mit zu organisieren. Seine Frau Renate arbeitet für die örtliche Kirchgemeinde und hat viele Jahre im Lebenszentrum mitgearbeitet.

Bernhard und Sigrid Fiebich

Bernhard hat die Verantwortung für die Geländepflege im LZA. Sigrid ist mit Ihrer Aufgabe als Mutter und mit  ehrenamtlichen Aufgaben beschäftigt.

Bernhard: "Ich komme aus Northeim (Niedersachsen). Nach einer Bäckerausbildung fand ich während des Zivildienstes zum Glauben an Jesus. Ich besuchte die Bibelschule Brake und arbeitete seit 2000 im ‚Help center', einem Seelsorgezentrum für junge Leute, nahe Marburg. Dort lernte ich meine Sigrid kennen."

Sigrid: "Die Filder sind meine Heimat. Dort lernte ich das Buchbinderhandwerk. 1996 kam ich das erste Mal ins Lebenszentrum Adelshofen. Damals entschloss ich mich, für ein halbes Jahr in das Jahresteam einzusteigen und besuchte danach das Theologische Seminar und absolvierte 2001. Anschließend arbeitete ich im ‚Help center' in der Intensivbetreuung von Jugendlichen mit Suchtproblemen. Dort haben Bernhard und ich 2005 geheiratet."

Joachim und Silke Klein

Joachim Klein ist Dozent und Studienleiter des TSA. Neben den Grundlagenmodulen Exegeseseminar und Homiletik schlägt sein Herz besonders

für den Bereich Mentoring. Diesen hat er mit einem Mentoringkonzept im Werk etabliert und das Unterrichtsangebot mit dem deutschlandweiten Netzwerk c-mentoring verbunden.

Zusammen mit seiner Frau Silke begleitet er Paare in Fragen der Ehe und Beziehungsgestaltung innerhalb und außerhalb des Werks. Silke kann nicht nur dabei, sondern auch im Unterricht im Fachbereich Pädagogik ihre reiche Erfahrung aus dem Berufs- und Lebensalltag ihrer Arbeit als Sozialpädagogin in der Jugendhilfe einbringen.

Christian und Kerstin Pletsch

Christian und Kerstin Pletsch sind mit ihren Kindern Felicitas und Karolin im Februar 2016 nach Adelshofen gezogen. Christian hat im Lebenszentrum die Leitung der Verwaltung übernommen. „Gemeinsam mit unserem Team in der Verwaltung und mit Gottes Hilfe möchte ich die wirtschaftliche und finanzielle Basis gestalten, damit Kommunität und Mitarbeiter sich ganz auf ihren Dienst konzentrieren können.“ Darüber hinaus engagiert Christian sich vor allem im Bereich der Arbeit mit Kindern als Referent des LZA und ebenfalls als Dozent am TSA. Kerstin unterstützt ihn dabei ganz praktisch und kann dabei auf ihre Erfahrung als Religionslehrerin zurückgreifen. Sie betreut auch das Materialarchiv für die Arbeit mit Kindern am LZA. 

Christoph und Dorothea Kaiser

Christoph und Dorothea Kaiser sind seit 2014 Mitarbeiter im Lebenszentrum. Christophs norddeutsches Herz schlägt für die Jugendarbeit und die Erlebnispädagogik. Er leitet den Erlebnisgarten, unterrichtet die Jugendarbeitsfächer am Theologischen Seminar und ist auch sonst bei allem zu finden, was im Lebenszentrum mit Jugendlichen zu tun hat, seien es Freizeiten oder Gemeindeveranstaltungen. Nebenbei studiert er im Akademischen Aufbaustudium. Dorothea ist Erzieherin mit schwäbischen Wurzeln und setzt ihre Berufserfahrung gerade tatkräftig in der Betreuung der Kinder ein. 

Familien stärken - Verbindlichkeit wagen

"Wir sind überzeugt, dass die Familie Zukunft hat, weil Gott sie will. In unserer Gesellschaft ist es für die einzelne Familie nicht so leicht nach den Grundwerten der Bibel zu leben. Deshalb haben wir uns als Familien zusammengeschlossen, um uns zu helfen unser Leben nach Gottes Wort zu gestalten.
Als Eltern und Kinder brauchen wir eine größere Gemeinschaft von Gleichgesinnten, die unseren Lebenskreis erweitern und stabilisieren." Wilhelm Faix, Leiter der Familiengemeinschaft

Familiengemeinschaft - 

Was ist das konkret?

  • Wir sind zur Zeit 10 Familien mit knapp 30 Kindern. Die Hälfte ist bereits erwachsen und einige sind schon verheiratet.
  • Wir kommen aus unterschiedlichen Berufsgruppen, haben geistliche und weltliche, akademische und praktische Berufe, z.B. Chemiker, Krankenschwester, Friedhofsgärtner, Hausfreu, Prediger.
  • Wir leben nicht gemeinsam an einem Ort, aber uns verbindet eine gemeinsame Lebensordnung.
  • Jeder von uns hat eine persönliche Hingabe an Jesus Christus vollzogen und ist in seiner Gemeinde vor Ort eingebunden. Trotzdem ist uns wichtig, in einer verbindlichen Gemeinschaft zu leben.
  • Wir sind der Kommunität Adelshofen angeschlossen, einer evangelischen Ordensgemeinschaft von Männern und Frauen. So wie die ledigen Schwestern und Brüder der Kommunität nach einer gemeinsamen Lebensordnung ihr Leben gestalten, so versuchen wir in einer Familie fördernden, geistlichen Ordnung zu leben.

Drei Franken in Sachsen...

Drei Absolventinnen des Theologischen Seminars, Gudrun Stellwag,  Ingeborg Geiger und Birgit Kenner haben sich zu einer verbindlichen Lebensgemeinschaft entschlossen.  Sie berichten: Als uns 1988 klar wurde, dass wir unsere Stellen als Gemeindiakoninnen verlassen und in Leipzig das Wagnis einer verbindlichen Lebensgemeinschaft eingehen sollten, war bei jeder die Motivation unterschiedlich ausgeprägt. Für Jesus da zu sein, war allen keine Frage, bei manchen spielte das „nicht allein sein“ noch eine große Rolle. Dieser Hintergrund brachte unterschiedliche Erwartungen mit sich. So waren die ersten Jahre geprägt durch ein Abtasten, durchzogen von gewissen Spannungen. Wir hatten das Glück, dass uns von Beginn an Geschwister mit Rat und Tat zur Seite standen. So konnten miteinander oder im Einzelgespräch Probleme angesprochen und entschärft werden. Außerdem hatten wir uns einen gemeinsamen Rahmen mit einer gewissen Ordnung gegeben, was uns eine große Hilfe bis heute ist. Das betraf z. B. gemeinsame Gebetszeiten morgens und abends, gemeinsames Bibellesen, gemeinsame Kasse, gemeinsame Mahlzeiten, gemeinsames Feiern usw. Gemeinschaft braucht einen langen Atem. Die Art des Zusammenlebens der Anfangszeit hat sich mit der Zeit gewandelt. Unsere Gemeinschaft wird uns immer kostbarer.