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Kommunitätsfeier 2009

Mit einem Instrumentalstück werden die Gäste zur diesjährigen Kommunitätsfeier begrüßt. Es ist ein besonderer Tag, besonders für Sr. Sonja Wrage, die heute feierlich in die Kommunitätsgemeinschaft aufgenommen wird. Ihre Familie und Verwandte aus Itzehoe sind auch unter den etwa 800 Gästen des Festgottesdienstes. Mit älteren und modernen Kirchenliedern und liturgischen Zwischentexten führt Moderator Br. Dr. Oskar Föller die Gäste zum Tagesthema „... was wirklich zählt“ hin. „... das bekommst du nicht für Geld!“ Einige Takte aus einem Lied von Udo Jürgens leiten zur Predigt von Br. Hellmut Freund hin. Was wirklich zählt, finde man in der Bibel, der Liebesgeschichte Gottes mit den Menschen, wie sich der Prediger ausdrückt .
„Aus Liebe ist Jesus für uns gestorben. Das Kreuz steht für die reine Liebe Gottes.“ Auf dieser Grundlage können Christen „aus Liebe für ihn leben. Das Kreuz – für Jesu Sterben – und ein Stern – für seine Auferstehung stehen als neue Vorzeichen vor unserer Lebensklammer.“ Was unsere Antwort sei, fragt der Prediger. Menschen aus Liebe, in Wort und Tat zu dienen. „Wo die Liebe Jesu zu uns diese Antwort findet, da wird es praktisch, was wirklich zählt.“
Nach dem Mittagessen und Möglichkeiten, das Zentrum und seine Bauprojekte zu besichtigen, beginnt der Nachmittag mit Liedern und persönlichen Beiträgen in der Halle. Mitglieder der Kommunität berichten von ihren Erfahrungen mit Gott und der guten Möglichkeit, Freizeitgäste im Lebenszentrum zu empfangen. „Da kommt etwas ins eigene Herz zurück, wenn wir es für die Gäste schön machen können“, berichtet Sr. Angelika Kaiser. Wie er in den kleinen Dingen des Alltags Gottes Fürsorge zu erlebt, entfaltet Br. Heinz Böttcher, der für die Gestaltung des Geländes und der Blumendekoration verantwortlich ist. Freunde von Sr. Sonja berichten, wie sie
sie in den letzten Jahren erlebt haben: „fröhlich und ernst, praktisch veranlagt und geistig interessiert, kurz: als Person einfach spannend.“ Ihren spannenden Weg vom „hohen Norden“ in den Süden, von frühen Impulsen im Religionsunterricht, von ihrer Frage nach dem Sinn des Lebens als Teenager, von ihren Stationen im Adelshofener Jahresteam und dann im Theologischen Seminar in den Neunziger Jahren, über ihre Zeit als Jugendreferentin bei Pforzheim bis zu ihrer Rückkehr nach Adelshofen und den Einstieg in die Kommunitätsgemeinschaft berichtet die neue Schwester anschließend. Sr. Dora Schwarzbeck (Bild, links) richtet dann persönliche Worte an Sr. Sonja (rechts) und Worte des Dankes an ihre Eltern, die ihren Lebensweg so positiv begleiten. Bei aller menschlichen Zugehörigkeit sei es aber „die Lebensverbindung mit Jesus Christus, die alles andere übertrifft und die auf dem Weg stärkt und weiter führt.“ Im Kreis ihrer Schwestern und Brüder der Kommunität wird Sr. Sonja feierlich für diesen Lebensweg eingesegnet.

geschrieben am 24.11.2009 um 18:19 Uhr.
